Geschichte

Geschichte des VCP Backnang

Anfangsjahre des späteren Stammes St.Georg

Ursprünglich einmal war es eine „Pfadfinderabteilung des. Ev. Männer und Jünglingsvereins Backnang“ Im Jahr 1911 war Herr Stadtvikar Schütz hier als Leiter der Jugendabteilung des Vereins tätig und unternahm mit der Jugend größere Wanderungen und Geländespiele (wobei damals von militärischen Übungen die Rede war) Diese Tätigkeit wurde in diesem Jahr vom neuen Vikar Herr Hermann übernommen. In dieser Zeit bildete sich der Württembergische Pfadfinderbund (heute gibt es ihn nicht mehr), auch die Backnanger Gruppe wurde eingeladen und so wurde die Backnanger Pfadfinderabteilung gegründet. Das war im August 1911 Die Tracht oder auch „Kluft“ damals auch noch Uniform genannt wurde über das Bundesbüro besorgt, außerdem wurden auch noch verschiedene Geräte angeschafft. Von der Gründung einer Pfadfinderabteilung wurde auch Herr Eduard Breuninger in Stuttgart, welcher dem Verein seine Sympathie stets spüren lässt in Kenntnis gesetzt. Er stiftete dem Verein im selben Jahr eine prächtige Fahne, welche auch geweiht wurde. Der Selbe Gönner stiftete auch Geräte und Nachlässe für ärmere Pfadfinder. Da auch viel Sport getrieben wurde erwies sich eine Spielwiese als notwendig und so wurde auf Antrag von Vikar Hermann die Vereinsführung damit beauftragt eine solche zu kaufen. Von Gemeinderat Hilt wurde eine 1 Morgen große Wiese an der Murr mit einem Wäldchen zum Preis von 1000Mark zahlbar auf 1.April 1913 angeboten. Der Bau einer Schutzhütte war schon im Kauf vorgesehen. Aufgrund des regnerischen Sommers unterblieb jedoch die Ausführung. Im Sommer 1912 und 1913 kam ein Ausflug unter Leitung Vikar Hermann zustande. Leider verließ Stadtvikar Hermann seine Stelle im Jahre 1913 aufgrund einer größeren Studienreise. Der Dank war eine große Abschiedsfeier. Sein Nachfolger Herr Kienle lehnte die Arbeit in der Pfadfinderabteilung aufgrund seines Gesundheitszustandes ab. Veranlasst durch den Pfadfindertag in Stuttgart am 22. Juni 1913 übernahm Imanuel Höchel die Leitung der Pfadfinder. Im Sommer 1913 bildete Backnang zusammen mit Bietigheim, Mundelsheim und Marbach eine „Kompanie“ Leiter war ein Oberreallehrer Siegel aus Marbach 1913 wurde der Bau der Schutzhütte beschlossen und das Vereinsmitglied Weeber der die Prüfung als Bauwerkmeister bestanden hatte wurde beauftragt einen Plan zu machen. Auch sollte das Wäldchen mit Wegen versehen werden und eventuell ein Brunnen gebohrt werden. Kosten und alles weitere leider unbekannt Es werden Zeltbahnen, Zeltstöcke und Pflöcke gekauft. Genug um für 30 Leute ein Zelt zu bauen. Am 31.August war Einweihung der Schutzhütte zu der nun auch ein gespendetes Reck gehörte! Das Interesse der Bevölkerung war sehr groß! Leider musste das Fest wegen starken Regens abgebrochen werden. Die Abteilung wird ab September selbständiger und jedes Mitglied soll nun pro Monat 10 Pfennig bezahlen. Auf den 7. September 1913 war ein Geländespiel des 3.Würrt. Pfadfinderregiments festgelegt, welches seinen Anfang mit einem Biwak von Samstag auf Sonntag nahm. Backnang übernachtete in einer Scheuer bei Großbottwar. Infolge der weiteren Ausführung dieses Berichtes kann man entnehmen das die Jugend damals nicht nur auf Frieden eingestellt wurde. Ich möchte daher nur sehr kurz erwähnen dass es in diesem Spiel keine Sieger gab. Im Anschluss gab es einen Gottesdienst in Oberstenfeld, daraufhin erfolgte die Heimfahrt mit der Eisenbahn. Auch deuten der Festzug zum Gottesdienst am 19 Oktober 1913 (100 Jahr Feier der Schlacht bei Leipzig) und ein weiteres Geländespiel am 9.November 1913 darauf hin das hier doch stark auf Werte und Disziplin sowie eben Militärisches geachtet wurde, allerdings immer mit Besuchen von Gottesdiensten und damit dem Bezug zur Kirche nicht außer Reichweite lassend.
Jahr 1914
Am Himmelfahrtstag Ausflug nach Gemmrichheim zu den Felsengärten, Ab Backnang zu Fuß Treffpunkt und Abmarsch war 6 Uhr früh! Zusammenkunft mit anderen Gruppen und Mittagspause, dann weiter zu den Felsengärten hier kurzer Aufenthalt. Weiter nach Gemmrichheim zu Fabrikant Breuninger welcher eine Erfrischung spendiert von dort aus wieder nach Backnang. Abfahrt ab Kirchheim. Aus den Regimentsübungen wurde 1914 nichts. Aufgrund des Rücktrittes des Leiters wurde eine Neuwahl notwendig. Die Leitung des Regiments wechselte nach Zuffenhausen, der dortige Stadtvikar übernahm das Amt. Noch geht alles seinen ruhigen Gang. Bald ändert sich die politische Lage ab 31.Juli 1914 ist Mobilmachung befohlen. Mit einem Schlag hört das ruhige Treiben im Verein auf. Der Krieg schneidet tief in das Vereinsleben ein. Der Leiter Imanuel Höchel wird einberufen und auch andere Mitglieder „eilen zu den Fahnen“ (wie es damals hieß). Die Zurückbleibenden werden zu Hilfsdiensten (Sanitäter), Straßen/Turmwächtern eingesetzt was sie Tag und Nacht ausüben. Auch an ruhigeren Tagen kommt kein rechtes Vereinsleben in Gange Oktober 1914. nach dem Vorbild andere Städte soll eine Jugendwehr gegründet werden, die Pfadfinderabteilung ist dazu eingeladen. Erster Übungstag 25.Oktober. Durch Beteiligung an der Jugendwehr, die abgesehen von den religiösen Gedanken die gleichen Ziele verfolgen, sind die Pfadfinderübungen aufgehoben. Die Pfadfinderarbeit trägt trotzdem Früchte, denn die an der Jugendwehr beteiligten Pfadfinder heben sich von den anderen ab. Diese Arbeit und Vorgehensweise bleibt wohl bis 1918 und Kriegsende bestehend, danach nimmt das Vereinsleben seine richtige Arbeit wieder auf. Uns gibt zu denken: 1: Wortwahl des Orginaltextes nur teilweise übernommen: Regiment, Corps, Kriegsspiel….. das zeigt 1: den Bezug zur damaligen Zeit die doch sehr von militärischem geprägt war, trotzdem wurde nie der Bezug zur Kirche vergessen- so fanden nach den „Kriegsspielen“ Gottesdienste statt! 2: Die Pfadfinderidee von Baden-Powell war von Anfang an eine Idee für eine friedliche Jugendbewegung – obwohl er selbst ja auch aus dem Militär kam!. Doch in den Anfangsjahren war es wohl sehr schwer die richtige Wortwahl oder Wortlaut zu finden. So kann man heute knapp 100 Jahre später auch anhand von Aufzeichnungen aus unserem Gründungsstamm hier vor Ort erkennen was sich verändert hat! 3: In unserem Stamm wurde sogar in den 1990er Jahren beschlossen das Wort „Führer“ so gut es geht wegzulassen was ja in späteren Jahren ab 1933 eine Bedeutung für die Politik hat. Wir ersetzen es durch „Leiter“ was dann denselben Sinn ergibt und niemanden an irgendwas politisches aus dem 3.Reich erinnern muss.

Backnanger Stamm in den 30 er Jahren

  1930 kam Dr. med. Herbert Möbius als Assistenzarzt an das Kreiskrankenhaus Backnang (erster Assistenzarzt in Backnang bis dahin nur Dr. Krische und seine Frau ). Er übernahm die Leitung des Stammes und des Gaues Rems-Murr. In dieser Zeit blühte der Stamm auf. Im Frühjahr
1934
wurde auf Grund eines Vertrages des damaligen Reichsbischofs Müller und der Reichsjugendführung die Evangelische Jugend (bis zu 18 Jahren) in die Hitlerjugend eingegliedert. Herbert Möbius wurde als Gefolgschaftsführer und die Sippenleiter als Kameradschaftsführer in die HJ übernommen. Die CP bildete eine eigene Gefolgschaft. Die Eingliederungsfeier war im Saal des Gemeindehauses in der Eduard – Breuninger Straße und war sehr eindrucksvoll. Unter anderem wurde ein Gedicht vorgetragen, das begann: „Die Fahne ist nicht eingerollt, das graue Heer geht vor! Wir haben einen Schwur getan, der keinen Sinn verlor!“. Deshalb ging nachher die Rede, in Backnang sei die HJ in die Evangelische Jugend eingegliedert worden. Es blieben zunächst die grauen Pfadihemden, allerdings musste eine rote Armbinde mit Hakenkreuz – Aufdruck getragen werden. Im Sommer 1934 ging Herbert Möbius in seine Heimat Schleswig-Holstein zurück. Die Älterenarbeit in der CP mit den über 18 jährigen ging weiter. Im Sommer
1937
wurde die Älterenarbeit und die CP „zum Schutze von Partei und Staat“ endgültig aufgelöst und ihr Vermögen (das nur aus Schulden bestand) beschlagnahmt. Im Gau Rems-Murr bestanden bis nach Kriegsende nur noch freundschaftliche Kontakte. Bis dann im Sommer
1945
die Arbeit wieder beginnen konnte. Namen von damals: Walter Vock, Eugen Kunzi, Paul Schwaderer, Erwin Röhrle, Bernhard Goes, Hans u. Willi Franke, Imanuel Weißhaar, Helmut Stroh, Ewald Meyer, die Gebrüder Blank.    

Zur Geschichte der VCP in Backnang
von 1945 über die Fusion zum VCP bis Heute

Juli/August 1945:
Gustav Gähr gründet einen Jungmännerkreis, der im Jahr darauf in der CP weitergeführt wird.Folgende Mitglieder waren u.a. Imanuel Weißhaar, Voelmle, Herbert Siegler, Siegfried Wacker, Albert Föll, Erich Föll, Albert Pantle, Erkert, Hugo Franke und Hermann Windmüller. Treffpunkt war im kleinen Kirchenzimmer des Ev. Dekanats
1946:
Erstes Landesweites Treffen der Altpfadfinder in Cannstatt mit Gustav Gähr als Vertreter der Backnanger CP. Beschluss zur Neugründung der CP
1.Februar 1947:
Bestätigungsdokument, dass der Stamm Backnang in die Landesmark Württemberg aufgenommen wurde. Stammesmitglieder u.a. Gustav Gähr, Hermann Blank, Eberhard Breuninger, Hermann Ehret, Fritz Kühnle, Fam. Läpple, Eitel, Karl – Heinz Säger, Helmut Kummer, Kurt Weidmann, Eberhard Lampe, Frieder Goes, Gerhard Eckstein

Anfang 50er Jahre
.

Beginn der „Wölflingsarbeit“ mit Gisela Bürkle

Mitglieder u.a. Dieter Ammon, Hans-Peter Kopp, Uli u. Fritz Berner, Kurt Bäuerle, Horst Schambacher, Helmut Fleischmann, Helmut Kummer, Manfred Tränkle, Fritz Stroh,...

1954
: Nach Eberhard Kugler der die „Wölflingsarbeit“ von Gisela Bürkle übernommen hatte, kam diese wieder in Frauenhand. Die Leitung hatte nun Monika Knobel
1958:
Sommerfahrt Sippe Biber, Räume im alten „Kalten Wasser“
1959_
Sommerfahrt Sippe Keiler
1960:
Stammeszeitung „Georgsbote“Stammesliste wird eingeführt
1968:
Stammesleitungsteam wird gewählt (ab jetzt sind es meist 3 Leiter.)
1970:
Erste Zusammenarbeit mit EMP
1973:
Auch auf Bundesebene schließen sich EMP/BCP u. CP zum VCP zusammen.    

EMP in Backnang von Beginn bis zur Fusion mit der CP zum VCP

1951
:
Elisabeth Hackenschuh und Hannelore Haaß besuchen auf Anregung von Dekan Pfeifle einen Kurs für werdende Pfadfinderleiterinnen. Elisabeth Hackenschuh gründet danach eine erste Gruppe mit 10 Mitgliedern (allerdings noch ohne die damals eigentlich vorgeschriebene Prüfung abgelegt zu haben).
1952
: Elisabeth Hackenschuh und Hannelore Haaß werden offiziell in den Evang. Mädchenpfadfinderbund aufgenommen. Im selben Jahr erfolgt die Teilnahme an einem Pfadfinderinnenlager in der Nähe von Balingen
1953:
Erfolgt eine Pfingstfahrt nach Schwäb. Hall; und ein Wochenende bei Gschwend, wo sie in einer Scheune übernachteten und Bekanntschaft mit der Feuerwehr machten. Da sie vergessen hatten diese zu informieren (damals Pflicht) rückte die Feuerwehr also an und das Feuer musste gelöscht werden. In diesem Jahr wird die Gruppe aufgenommen.
1955:
Elisabeth Hackenschuh heiratet Walter Scheuber seines Zeichens ein CP`ler; und man höre und staune knapp 20 Jahre vor der Fusion stehen EMP und CP bei der Feier gemeinsam Spalier. Durch die Hochzeit beendet Elisabeth Scheuber ihre Gruppenleiter- tätigkeit und ihre Schwester Dorle Hackenschuh übernimmt die Gruppe.
1958:
Dorle Hackenschuh gründet eine zweite Gruppe; Mitglied z.B. Christel Hertrich und Gabriele Owe. Name d. Gruppe „Adler“.
1962:
Gruppe im Umbruch durch Schulabgänge und Berufsausbildung
1964:
Dorle heiratet und heißt nun Eckstein, die Gruppe übernimmt dadurch Wiltrud Knepel.
1967:
5 EMP-lerinnen nehmen an einem internationalen Pfadfinderlager in Schweden teil.
1968:
Sippenfahrt nach Holland
1969:
Die EMP erhält Räume auf dem Stadtturm
1970:
Erste intensivere Kontakte zur CP werden aufgenommen.
1973:
Es erfolgt die endgültige Fusion zum VCP   Weitere Namen in den 60er Jahre: Marlies Hakansson, Moni Morgner, Moni Knobel, Rosi Klumpp, Charlotte Spieler, Beate Weißhaar, Christl Meyle, Ursula Zerweck, Marlies Groß........  
Weiteres Leben im Stamm
Seit 1973 mit der Gründung des VCP`s hat sich viel getan:
1974-75:
Etwa steht der Stamm kurzzeitig mal kurz vor dem Aus, da eine Phase des Umbruchs (andere Meinung in Bezug auf die Arbeit im neuen VCP u.a) Ende der Schullaufbahn und Beginn des Studiums vieler Mitglieder sowie einer „no Bock“ Phase (wie man das heute nennen würde) einiger Stammesmitarbeiter/innen. Auch 1977 muss es noch einmal so eine Situation gegeben haben.
1976:
Gibt es eine Außengruppe in Kleinaspach – Sippe „Forelle“
1978
: Neue Sippe „Bussard“
1980:
Neue Sippe „Elch“ und „Roter Milan“ sowie „Baracuda“ – Leitung Patricio Ortego (Pato) und Andrea Dowedeit (Baby) später ab 81-Volker Clausius (Clausi) und auch eine Sippe „Grizzly“ unter der Leitung von Karin Heusmann
1981:
Feierten die Backnanger Pfadis ihr 70 Jähriges Bestehen
1982:
Neue Sippe „Pleitegeier“ gegründet aus dieser Zeit ist auch die Unterstützung eines Patenkindes (Indien?) bekannt
1983:
Ein Backnanger Pfadi auf dem Jamboree in Kanada (Weltpfadfindertreffen) neue Sippe: „Pinguin“ Leitung: Markus Geier (Mac oder auch Fischli genannt)
1986:
Die Pfadfinder feiern das 75 jährige mit einer sehr großen Veranstaltung – es folgt auch die Gründung des Fördervereins.
1988:
An dem Weltpfadfinderlager (Jamboree) in Australien nehmen 2 Backnanger Pfadfinder teil. Auch werden zwei neue Sippen gegründet: „Steinadler“ und „Turmfalken“ Auf dem Bundeslager in Ruhrpolding nehmen wir ebenfalls teil.
1989:
Nachdem es ein starkes Aufflammen der Partei die „Republikaner“ sowie allgemein ein aufkommen Rechtsextremer Gewalt gab und gibt distanzieren sich die Pfadfinder von diesen Gruppen/Parteien – ein Zeitungsausschnitt ist vorhanden.
1992:
Auf dem Bundeslager sind wir dabei (Ferschweiler Platau) Thema: „Grenzenlos“ erstmals sind auch Pfadis aus den neuen Bundesländern dabei
1993:
Wird die Sippe „Delfin“ gegründet
1996:
Zum Jahresende besuchen die Mitarbeiter/innen des Stammes die Chelmsforder Pfadfinder leider ergibt sich keine dauerhafte Partnerschaft
1997:
Gründung der Sippe „Robbe“ und „Eichhörnchen“ sowie Teilnahme am Landeslager „Schachenstein“ (VCP-Zeltplatz Schachen) und zum Jahreswechsel eine Teilnahme am Jamboree in Chile von 4 Backnanger Pfadfindern.
1998:
Wir müssen den Stadtturm verlassen offizieller Grund fehlende zweite Treppe (Fluchtmöglichkeit bei Brand) nach langem hin und her neue Räume in der Schlachthofstraße. Wir nehmen am Bundeslager bei Rheinsberg teil Motto: „Und sie dreht sich doch“. Gründung Sippe „Cobra“
2000:
Teilnahme am stark verregneten Landeslager „Tupaia die Stadt am Meer“ das dann auf die „Stadt im Meer“ getauft wurde.
2001:
Unser 90 jähriges feiern wir groß und kräftig
2001/02:
Ein Backnanger Pfadi nimmt am Jamboree in Thailand teil
2002:
Teilnahme am Bundeslager „Jurtown – it`s your town“ das das Motto gut trifft. Es werden Solarzellen gebastelt, Radioprogramm gemacht, Diskos finden statt und es gibt Demonstrationen sowie einen „Erlebnispark“
2003:
Gründung Sippe „Salamander“ Leitung vorerst Sandra Schlagenhauf
2004:
Bei Sippe Salamander wechselt die Leitung. Neuer Sippenleiter ist Johannes Kaufmann. Sippe „Cobra“ wird neu aufgebaut Leitung übernimmt David Sigler/Sandra Schlagenhauf. Neue Sippe: „Wolf“. Teilnahme am Landeslager auf dem Schachen „Horizonte“ als Thema und mit einem Sturm am vorletzten Tag der uns den Abbau „erleichtert“ Wir verteilen am 24.12 erstmals das „Friedenslicht“ in der Stiftskirche
2005:
Nach der Kündigung der Räume in der Schlachthofstraße (AIB) erhalten wir dank des Gemeinderates der Stiftskirche einen neuen Raum im Gemeindehaus Heininger Weg. Im September gründen wir nach Nachfrage der ev. Kirche Hohnweiler und auf Initiative von Sandra Schlagenhauf und Jürgen Schröder die Außengruppe in Hohnweiler (Räume im dortigen Gemeindehaus) . Die Gruppe/Sippe wird auf den Namen „Fuchs“ getauft und beteiligt sich an allen Aktionen des Stammes St. Georg. Auch das „Friedenslicht“ findet den Weg nach Hohnweiler
2006:
Teilnahme am Bundeslager „100 pro“ auf dem VCP Zeltplatz bei Großzerlang direkt am See, Erste Vorbereitungstreffen für unsere 5 Jamboreefahrer (Weltfpfadfindertreffen) und das erste Nachdenken über 100 Jahre Pfadfinder im nächsten Jahr.
2007:
100 Jahre Pfadfinden mit viel Aktionen und Aktivitäten. Es waren 3 Mitarbeiter auf dem Gruppenleiterkurs im Januar. Im März Gründung einer neuen Sippe Leitung. Johannes Sigler und Anton Hägebarth. Jamboree in England 5 Backnanger sind dabei!!!
2008:
Eine Mitarbeiterin auf dem Gruppenleiterkurs im Januar, April Gründung Sippe Jaguar (Sandra Schlagenhauf), Teilnahme am Lala auf dem Schachen mit dem Thema „Inkas“
2009:
Im Januar sind 3 Mitglieder auf dem Grundkurs. Im April steigen Tom Hedrich und Yannick Jochim als Gruppenleiter bei Jaguar mit ein. Im November erfolgt die Schrittweise Übergabe von Sippe Jaguar an Tom und Yannick, Sandra übernimmt vorübergehend Sippe Panther
2010:
Wieder besuchen mit Julia Koscheike, Kathrin Allbach und Tom Hedrich 3 Mitarbeiter/innen den Grundkurs, es findet wieder ein Spieleabend statt. Die Planung des Pfilas mit der PSG aus Allmersbach im Tal streben dem Höhepunkt im Mai zu die Mitarbeiteranzahl ist momentan zufriedenstellend ebenso die Anzahl der Sipplinge in den Sippen. Die Aktivitäten des Trägervereins hinsichtlich Jubi 2011 werden stärker (es steht u.a. fest: Wir feiern Anfang Juli 2011 auf dem Ebersberg) zudem gibt es einige Arbeitskreise für das Jubi die sich regelmäßig treffen, ebenso Stammtische des TCP`s. Im August ging’s auf das Bula bei Wolfsburg. Natürlich nahmen wir auch wie jedes Jahr am Weihnachtsmarkt in Backnang und dem Friedenslicht in Stuttgart teil. Das Fridenslicht verteilten wir dann auch in Hohnweiler und Backnang und füllten damit trotz sehr schlechten Wetterverhältnissen, mal wieder die Backnanger Stiftskirche. Auch veranstalteten wir wieder unsere Waldweihnacht und auch die Jahresplanung für nächstes Jahr durfte nicht fehlen.
2011:
Für diese Jahr haben wir uns ziemlich viel vorgenommen. Ein großes Event wird diese Jahr das 100jährige Jubi sein. Diese Jahr haben wir jedoch beschlossen mehr Wert auf die alten Pfadfinderwerte zu legen, so unternehmen wir nun einen Hajk und mehrere Wanderungen. Im September gründen Sandra Schlagenhauf und Kathrin Allbach aufgrund großer Nachfragen eine Sippe in der Altersgruppe der Kinderstufe. Die Sippe gibt sich später den Namen "Katze". Die Sippe Panther löst sich leider nach dem Wechsel der Gruppenleitung und aufgrund anderer Interessen der meist Jugendlichen Mitglieder bzw. schulischen Einschränkungen auf, ein Sippling wechselt in Sippe Jaguar.
2012:
Es fand ein Spieleabend mit Übernachtung im Gemeindehaus in Bk statt, dazu folgte die Osternacht in der Stiftskirche wo die Mitarbeiter sich am GD beteiligten und das Osterfeuer entzündeten. Auch an der Konfirmandenfreizeit waren einige Mitarbeiter als Betreuer dabei. Es folgte eine Osterwanderung sowie ein „Techniksamstag“ an welchem wir einen Turm und eine Schaukel bauten sowie einige Spiele spielten, Feuer machten und gemeinsam gegrillt und gekocht haben – die Jüngsten erhielten noch eine Einweisung zum Umgang mit Beil, Axt, Messer und Säge. Das Pfingstlager fand bei tollstem Wetter statt hätte aber ein paar mehr Sipplinge als Teilnehmer vertragen können. Nun erwarten wir noch Straßenfest, Sommerfest, Landeslager bei welchem der Stamm sogar eine indonesische Partnergruppe haben wird, Kinderferienprogramm, Stammesversammlung, Weihnachtsmarkt, Waldweihnacht, Friedenslicht und noch einiges mehr.

Weitere Anmerkungen:
1981-88? Führten wir auch Altpapiersammlungen durch, allerdings wurden diese nachdem weitere Vereine teilnahmen und durch die vermehrte Aufstellung von Containern in unseren Augen nicht mehr sinnvoll genug und es wurde schließlich eingestellt. Wir sind seit ca. 11 Jahren auf dem Backnanger Weihnachtsmarkt mit einem Stand dabei, seit über 20 Jahren auf dem Backnanger Straßenfest mit Boot fahren und Kaffee sowie Kuchen. Wir verteilen das Friedenslicht nun seit 2006 in Backnang und seit 2007 in Hohnweiler und wir sind bei Gemeindefesten der Stiftskirche (Gemeindehaus Heininger Weg) sowie in der Ev. Kirche in Hohnweiler dabei. Unsere Gruppenleiter/innen werden im VCP zu Gruppenleitern ausgebildet. Seit bestehen des VCP`s haben wohl an die 23 Pfadis diesen Weg auf sich genommen und eine eigene Gruppe/Sippe gegründet.