Bundeslager 2017 oder Pfadfinder vergrößerten Wittenberg

Vom 26. Juli bis zum 5. August fand das Bundeslager 2017 des VCP am Rande von Wittenberg statt. Für das Bundeslager schlugen etwa 4.300 Pfadfinder Ihre Zelte auf und sorgten dafür, dass die Lutherstadt für 10 Tage größer war als sonst. Die Teilnehmer des Bundeslagers waren zum Großteil Mitglieder des VCP, allerdings gesellten sich auch Gastgruppen der DPSG und internationale Gruppen dazu. Die internationalen Gruppen kamen mitunter aus den folgenden Ländern:

  • Australien
  • Großbritannien
  • Finnland
  • Taiwan
  • Schweiz
  • Österreich
  • Israel
  • Simbabwe
  • Palästina
  • Südafrika

Unter dem Motto „Weitblick“ blickten die Pfadfinder voraus – wie sieht unsere Gesellschaft, unser Land, unsere Welt in 500 Jahren aus?! Es wurde diskutiert und Ideen in Workshops erarbeitet, welche dann Teilweise in die Praxis umgesetzt wurden. Z.B. wurden Solarladegeräte oder „Samenbomben“ gebaut. Auch bestand die Möglichkeit Gebärdensprache oder Arabisch zu lernen, Ausflüge zu Solar- oder Windkraftanlagen zu unternehmen, mit Schrott zu basteln, Seife herzustellen oder an Workshops zum Thema der Initiative des Verbandes „auf die Plätze gegen Hetze“ teilzunehmen.

Am Sonntag fand ein Gottesdienst, der sich an die neue Zeit angepasst hatte, statt. Der Gottesdienst wurde von der Band „GOOD WEATHER FORECAST“ begleitet. Eine Predigt in dem Sinne gab es nicht, stattdessen wurde die Geschichte „mein Nachbar ist Gott“ erzählt und es gab kurze Grußworte einiger Kirchenprominenter. Zusätzlich stand am Sonntag auch noch der Besuchstag auf dem Programm, zu dem auch einige Backnanger anreisten, sofern sie nicht ohnehin schon im Familien-Teillager weilten.

Während dem Bundeslager wurden auch Hikes angeboten, was von der Backnanger Gruppe auch genutzt wurde. Auf Ihrem Hike fand sich die Backnanger Gruppe an einem schönen Plätzchen am Waldrand wieder. Natürlich musste auch Wittenberg erkundet werden, wobei die Schlosskirche besichtigt und auch das 360 Grad Panorama über die Zeit Luthers bestaunt wurde. In Wittenberg wurde dann auch noch die „Weltausstellung“, in der viele kirchliche Initiativen Ausstellungen und kreative Angebote wie Spiele, Kletterparcour, Lichtkirche und ein Glücksrad mit Café und Co anboten, besucht. Auf dem Zeltlager selbst gab es auch noch weitere Möglichkeiten um sich zu beschäftigen. So konnte man in das „Kasino“ gehen, Strom auf dem Fahrrad gewinnen, einmal Schreibmaschine schreiben, abends ein paar Kinofilme schauen, Hörspiele anhören oder die Oasen besuchen. Es gab Singabende mit dem Gau Rems Murr, dazu Länderabende an denen alle VCP-Länder ihre Vertretungen zu Spiel und Spaß versammelten, Internationale Abende an denen die Gastgruppen mit Gesang und Spielen für Unterhaltung sorgten und einen Singewettstreit.

Bei diesen vielen Aktivitäten kam auch das kennenlernen neuer Freunde nicht zu kurz und so ging man nach 10 Tagen teilweise doch etwas betrübt auf die Rückfahrt.

Bilder vom Bundeslager gibt es hier

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